Es gibt viele Kritiker, wenn es um den Trockner geht. Man ist sich sicher, dass die kleinen Löcher in der Wäsche vom Trockner stammen. Komisch ist aber, dass selbst Leute ohne Trockner kleine Löcher in Shirts haben. Man sagt dem Trockner nach, dass Jeans, Shirts und mehr darin eingehen. Dem ist auch so, wenn man nicht genau hinschaut, was in den Trockner darf und was nicht. Shirts mit Aufdruck zum Beispiel gehören auf keinem Fall in den Trockner, wenn der Aufdruck aus Kunststoff besteht. Hosen sollte man immer zuknöpfen oder den Reißverschluss hochzeihen, damit sich nichts in anderer Kleidung verhaken kann. BHs zum Beispiel können durchaus auch mal die Schuld an einem Loch im Shirt tragen. Wolle ist mit Vorsicht zu genießen, denn diese kann im Wäschetrockner verfilzen oder richtig eingehen. Aus so manchem Damenpulli ist schon ein Babypullover geworden. Aber letzten Endes müssen die Nutzer darauf achten, was in den Trockner darf. Nicht umsonst ist auf dem Wäschelabel der Trockner durchgestrichen, wenn das Material dort nicht hineingehört. Den Trockner sollte man aber auch nicht überstrapazieren, die Trommel sollte nie ganz gefüllt werden, sondern nur mit maximaler Füllmenge befüllt werden. Ansonsten kann die Wäsche schon einmal zerknittern, Knöpfe können irgendwo haken und mehr. Und vor allem sollte man nie Produkteaus Schaumstoff in den Trockner packen, dies kann zu Bränden führen. Viele Tipps dazu findet man unter Trocknerland.

Viele Produkte dürfen nicht in den Trockner. Sportsachen vertragen die Hitze oft nicht und werden fusselig oder die Nähte reißen auf. Gardinen aus synthetischen Stoffen sollten nie in den Trockner, ebenso wenig wie Seide. Auch Socken mit Antirutsch Noppen, die heute ja recht beliebt sind, sollten nicht in den Trockner gegeben werden.

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Und wenn man nicht möchte, dass die Wäsche einläuft, die man in den Trockner geben darf, sollte man das Übertrocknen vermeiden. Dies geht am besten mit einem Trockner, der automatisch die Füllmenge erkennt und die Wäsche keine Minute länger trocknet, als nötig ist. Holt man dann die Wäsche sofort aus dem Trockner, braucht man diese nicht mehr zu bügeln, was ja wieder eine Belastung für Kleidung und Textilien darstellt, denn das Bügeleisen ist extrem heiß.

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Nun könnte man sagen, wer befürchtet, seine Kleidung würde einlaufen, der sollte am besten den Trockner gar nicht mehr nutzen. In der Tat gibt es nie eine Garantie, dass dies nicht passiert, sogar dann, wenn die Wäsche für den Trockner ausgeschildert ist. Alleine, wenn man den Trockner länger laufen lässt, als überhaupt notwendig, kann dies ja schon passieren. Außerdem ist es auch so, dass viel Wäsche auch in der Waschmaschine einlaufen kann, nämlich dann, wenn man hier nicht beachtet, auf wie viel Grad die Wäsche gewaschen werden muss. Schuld bekommt aber dann der Trockner, weil dieses ja nun einmal in jedermanns Munde ist. Dabei ist die Waschmaschine nicht so unschuldig, wie man denken mag. Die Hersteller von Kleidung oder Textilien geben ja nicht umsonst an, wie die Wäsche am besten gewaschen werden sollte. In den meisten Haushalten wäscht man aber nur noch auf Schnellprogramm oder auf 30/ 40 Grad, weil dies günstiger für den Waschgang ist. Also besser schauen und dann kann man seinem Trockner im Grunde vertrauen!

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